Zum Inhalt springen
Summatio

Mietrendite-Rechner

Berechne Brutto- und Nettomietrendite, maximalen Kaufpreis oder Mindestmiete für deine Immobilie. Mit detaillierter Kostenaufstellung und Cashflow-Prognose.

Bruttorendite

4.32 %

Bruttorendite

4.32 %

Nettorendite

3.19 %

Instandhaltung
840,00 €
Verwaltung
360,00 €
Mietausfall
216,00 €
Nicht umlagefähige NK
600,00 €
Gesamtkosten
2.016,00 €

Netto-Mieteinnahmen/Jahr

8.784,00 €

Vermieter-Cockpit

Alle Kennzahlen deiner Mietobjekte auf einen Blick.

Mehr erfahren

Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl für Immobilieninvestoren. Sie gibt an, wie viel Prozent des eingesetzten Kapitals jährlich durch Mieteinnahmen zurückfliessen. Dabei unterscheidet man zwischen der Bruttomietrendite, die lediglich die Kaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis setzt, und der Nettomietrendite, die auch Bewirtschaftungskosten und Kaufnebenkosten berücksichtigt. Nur die Nettorendite erlaubt eine realistische Einschätzung der Wirtschaftlichkeit eines Mietobjekts.

Bruttomietrendite vs. Nettomietrendite

Die Bruttomietrendite wird oft in Immobilienanzeigen angegeben und ist einfach zu berechnen: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis mal 100. Sie eignet sich zum schnellen Vergleich verschiedener Objekte, ist aber wenig aussagekräftig, weil sie Nebenkosten, Instandhaltung und Mietausfallrisiko ignoriert. Die Nettomietrendite bezieht die gesamte Investition inklusive Kaufnebenkosten ein und zieht nicht umlagefähige Kosten von den Mieteinnahmen ab. Dadurch erhältst du ein wesentlich realistischeres Bild der tatsächlichen Rendite.

Welche Kosten müssen einkalkuliert werden?

Neben dem Kaufpreis fallen erhebliche Kaufnebenkosten an: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie eventuell eine Maklerprovision. Laufend musst du mit Instandhaltungsrücklagen rechnen, die je nach Alter und Zustand der Immobilie zwischen 8 und 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr betragen können. Hinzu kommen Verwaltungskosten, ein kalkulatorischer Abschlag für Mietausfall und nicht umlagefähige Nebenkosten wie Reparaturen am Gemeinschaftseigentum. Alle diese Positionen reduzieren die Nettorendite gegenüber der Bruttorendite deutlich.

Standortfaktoren und Rendite

Der Standort der Immobilie beeinflusst die Rendite massgeblich. In Grossstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt sind die Kaufpreise hoch, während die Mieten nicht proportional mitsteigen. Das führt zu niedrigeren Bruttorenditen von oft nur 2 bis 3 Prozent. In B- und C-Städten sind höhere Renditen von 5 bis 8 Prozent möglich, allerdings bei höherem Leerstandsrisiko und geringerem Wertsteigerungspotenzial. Eine fundierte Standortanalyse ist daher unverzichtbar, bevor du eine Investitionsentscheidung triffst.

Häufig gestellte Fragen

Die Bruttomietrendite gibt das Verhältnis der jährlichen Kaltmiete zum Kaufpreis der Immobilie an. Sie ist ein erster Indikator für die Rentabilität, berücksichtigt aber keine laufenden Kosten wie Instandhaltung, Verwaltung oder Mietausfallrisiko. Die Formel lautet: Bruttomietrendite = (Jährliche Kaltmiete / Kaufpreis) x 100.
Die Bruttomietrendite betrachtet nur die Mieteinnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis. Die Nettomietrendite zieht von den Mieteinnahmen alle nicht umlagefähigen Kosten ab und bezieht die gesamte Investition inklusive Kaufnebenkosten ein. Die Nettomietrendite ist daher realistischer und liegt immer unter der Bruttorendite.
Als Faustregel gilt: Eine Bruttomietrendite von über 5 Prozent ist attraktiv, ab 4 Prozent solide. Die Nettomietrendite sollte idealerweise über 3 Prozent liegen. In Grossstädten mit hohen Kaufpreisen sind die Renditen oft niedriger, dafür ist das Wertsteigerungspotenzial höher. In B- und C-Lagen sind höhere Renditen möglich, aber das Risiko steigt.
Kaufnebenkosten umfassen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent je nach Bundesland), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5 bis 2 Prozent) und ggf. Maklerprovision (3,57 bis 7,14 Prozent). Insgesamt liegen die Nebenkosten typischerweise zwischen 7 und 15 Prozent des Kaufpreises.
Das Mietausfallrisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Wohnung zeitweise leer steht oder der Mieter die Miete nicht zahlt. Als Kalkulationsgrundlage werden üblicherweise 2 bis 4 Prozent der Jahreskaltmiete angesetzt. In gefragten Lagen mit niedrigem Leerstand kann der Wert niedriger sein, in strukturschwachen Regionen deutlich höher.

Alle Berechnungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Keine Gewähr für Richtigkeit. Nutzung auf eigene Verantwortung. Vollstaendiger Haftungsausschluss