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Summatio

Objektrendite-Rechner

Berechne Brutto-, Netto-, Cashflow- und Eigenkapitalrendite deiner Immobilie. Mit Vergleich zu Tagesgeld und ETF sowie detaillierter Kosten- und Cashflow-Analyse.

Bruttorendite

4.3 %

Nettorendite

2.6 %

Cashflow-Rendite

0.0 %

EK-Rendite

0.2 %

Monatlicher Cashflow

9,67 €

Jahresmiete
10.800,00 €
Leerstand
- 324,00 €
Kosten
- 3.360,00 €
= Netto
7.116,00 €
Immobilie Cashflow
116,00 €
Tagesgeld
2.250,00 €
ETF
5.250,00 €

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Was ist die Objektrendite?

Die Objektrendite ist die zentrale Kennzahl für Immobilieninvestoren und gibt an, wie sich das investierte Kapital verzinst. Sie geht weit über die einfache Mietrendite hinaus, indem sie nicht nur Mieteinnahmen und Kaufpreis betrachtet, sondern auch Kaufnebenkosten, laufende Bewirtschaftungskosten, Leerstandrisiko und Finanzierungskosten einbezieht. Erst durch diese ganzheitliche Betrachtung lässt sich beurteilen, ob sich eine Immobilieninvestition tatsächlich lohnt.

Vier Renditekennzahlen im Überblick

Die Bruttorendite ist der einfachste Indikator und setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Die Nettorendite berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Kosten. Die Cashflow-Rendite zieht auch die Finanzierungskosten ab und zeigt, was tatsächlich übrig bleibt. Die Eigenkapitalrendite misst die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals und profitiert vom Leverage-Effekt der Fremdfinanzierung.

Hebelwirkung der Finanzierung

Der Leverage-Effekt ist ein zentrales Konzept bei Immobilieninvestments. Solange die Objektrendite über dem Darlehenszins liegt, erhöht jeder Euro Fremdkapital die Eigenkapitalrendite. Bei einer Nettorendite von 4 Prozent und einem Darlehenszins von 3 Prozent wirkt der Hebel positiv. Steigt der Zins jedoch über die Objektrendite, kehrt sich der Effekt um und die Eigenkapitalrendite sinkt. Eine konservative Finanzierung mit ausreichend Eigenkapital schützt vor diesem Risiko.

Immobilie vs. alternative Anlagen

Ein fairer Vergleich zwischen Immobilie, Tagesgeld und ETF basiert auf dem eingesetzten Eigenkapital. Während Tagesgeld praktisch risikofrei ist, bieten ETFs historisch höhere Renditen bei voller Liquidität. Immobilien punkten durch den Leverage-Effekt und mögliche Wertsteigerung, sind aber illiquide und erfordern aktives Management. Zudem besteht ein Klumpenrisiko, da das gesamte Kapital in einem einzigen Asset gebunden ist. Eine ausgewogene Portfoliostrategie kombiniert idealerweise verschiedene Anlageklassen.

Häufig gestellte Fragen

Die Objektrendite beschreibt die Verzinsung des in eine Immobilie investierten Kapitals. Sie berücksichtigt Mieteinnahmen, laufende Kosten, Finanzierungskosten und das eingesetzte Eigenkapital. Im Gegensatz zur einfachen Mietrendite liefert die Objektrendite ein umfassenderes Bild der Wirtschaftlichkeit einer Immobilienanlage.
Die Bruttorendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis und ignoriert dabei alle Nebenkosten. Die Nettorendite berücksichtigt dagegen die gesamte Investition inklusive Kaufnebenkosten und zieht laufende Kosten wie Verwaltung, Instandhaltung und Leerstandrisiko von den Mieteinnahmen ab. Die Nettorendite ist daher deutlich aussagekräftiger.
Die Eigenkapitalrendite misst, wie hoch die Verzinsung des tatsächlich eingesetzten Eigenkapitals ist. Durch den Hebel-Effekt der Fremdfinanzierung kann die EK-Rendite deutlich über der Nettorendite liegen, solange der Darlehenszins unter der Objektrendite liegt. Bei steigenden Zinsen kann der Hebel aber auch negativ wirken.
Der monatliche Cashflow ist die Differenz zwischen den Netto-Mieteinnahmen (nach Abzug von Leerstand und Kosten) und den Finanzierungskosten (Zins auf das Darlehen). Ein positiver Cashflow bedeutet, dass die Immobilie sich selbst trägt und Überschüsse abwirft.
Ein Vergleich ist nur sinnvoll, wenn man das eingesetzte Eigenkapital als Basis nimmt. Liegt die Cashflow-Rendite der Immobilie über der erwarteten Rendite von ETFs oder Tagesgeld, ist die Immobilie aus reiner Rendite-Sicht attraktiver. Allerdings müssen Risikofaktoren wie Leerstand, Instandhaltung, Illiquidität und Klumpenrisiko mitberücksichtigt werden.

Alle Berechnungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Keine Gewähr für Richtigkeit. Nutzung auf eigene Verantwortung. Vollstaendiger Haftungsausschluss